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Zwei Auftritte, zwei Welten – und doch dieselbe Leidenschaft

Der vergangene Samstag war für mich ein Tag voller Bewegung, Spannung und Momente zwischen zwei großen Auftritten. Ich habe das Tanzcorps der Original Matrosen vum Müllemer Böötche an einem ihrer Auftrittstage begleitet – von den ersten Vorbereitungen bis zu den Momenten nach dem letzten Applaus.

 

Zwei Auftritte, zwei Welten – und doch dieselbe Leidenschaft.

 

Der Tag begann in einem Festzelt in Köln-Porz bei der KG Fidele Grön-Wieße Rezag e.V. Schon beim Eintreffen lag diese besondere Energie in der Luft: Vorfreude, Nervosität, Stimmen, Musik. Im Foyer wurde noch einmal konzentriert geprobt, Tanzuniformen und Frisuren gerichtet, Blicke ausgetauscht.
Ich bewege mich in diesen Momenten bewusst leise durch den Raum, beobachte, halte fest, was sonst schnell vorbeigeht. Wenn der Auftritt beginnt, verwandelt sich Anspannung in Ausdruck – und genau dieser Übergang fasziniert mich jedes Mal aufs Neue. Nur wenige Stunden später ein kompletter Szenenwechsel: der Kristallsaal der KölnMesse bei der Funkenkostümsitzung der Blauen Funken. Ein großer Saal, eleganter Rahmen, eine andere Atmosphäre – und trotzdem dieselbe Hingabe auf der Bühne. Die Choreografie sitzt, die Energie trägt, und das Publikum ist sofort Teil dieses Moments.

 

Was mich an diesem Tag besonders bewegt hat, war der Kontrast zwischen den beiden Veranstaltungsorten – und gleichzeitig das Verbindende. Egal ob Festzelt oder großer Saal: Es sind die Menschen, die den Raum füllen. Es ist ihre Leidenschaft, die ihn lebendig macht.

Als Fotograf sehe ich mich dabei nicht nur als Beobachter, sondern als Erzähler in Bildern. Ich halte nicht nur den Auftritt fest, sondern auch das, was davor und danach passiert: das Warten, das Sammeln, das kurze Durchatmen, das Lächeln nach dem letzten Schritt.

 

Ein Tag, zwei Bühnen, viele Geschichten – und eine gemeinsame Energie, die überall spürbar ist.

 

 

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